25.10.16

Zwischenzeit

23.9.16

Literatur unplugged auf der Polstergruppe in Rostock

Hier die Pressemeldung der neu gegründeten Literarischen Polstergruppe (LPG) unter dem oben gesetzten Titel:

Die Literarische Polstergruppe (LPG) lädt  am 4. Oktober 2016 um 19 Uhr zur ersten Wohnzimmerlesung in Rostock: Literatur unplugged auf der Polstergruppe. Mit diesem unabhängigen Format präsentiert die LPG  authentische Texte im privaten Raum, als einem Ort der Begegnung. In entspannter Atmosphäre schwindet die Distanz zwischen Schreibenden und Lesenden, Literatur lässt sich hautnah erleben und ein Austausch zwischen allen Beteiligten wird möglich.

Vier Autorinnen und Autoren werden am 4. Oktober im Wohnzimmer von Beat Mundwiler ihre Texte lesen: Der Gastgeber Beat Mundwiler (Rostock), Wiebke Salzmann (Mönchhagen) sowie Jurek P (Wusterhusen) und Odile Endres (Greifswald). Nach der Lesung gibt es Gelegenheit für lockere Gespräche über das Gehörte - oder über die Literatur und das Schreiben allgemein.

Getränke und Verpflegung bringen die Gäste mit, Gläser und Gabeln sind vorhanden.

Zeit: 4. Oktober, 19 Uhr
Ort: Hermannstraße 25, 18055 Rostock.
Unkostenbeitrag: 5 Euro
Anmeldung: info@beatmundwiler.ie

Nach der Wahl II

gerade jetzt: bleiben

4.9.16

Nach der Wahl

Abwandern?

1.5.16

Meerhaiku Mai 2016

Inzwischen sicher von den trägen Wellenzungen weggeleckt


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30.4.16

Tanz in den Mai

Ja, auch in Greifswald soll in den Mai getanzt werden. Im Spiritus. In der Werft. Hört man. Schließlich naht die Walpurgisnacht. Mal mit, mal ohne Dissonanzen.

27.4.16

Kulturevents in Greifswald

Bald schon wird wieder der nordische Klang in Greifswald ertönen. Zuvor aber erklingt: Meine Leyer glimt allein / Sibylla Schwarz – in Wort, Bild und Ton, ein  Sibylla-Schwarz-Konzert im Fallada-Haus am 28.04.2016,  19:30 Uhr ( Fallada-Haus, Steinstr. 59, 17489 Greifswald). Die von Peter Tenhaef 2006 und 2016 im Barockstil vertonten Stücke spielt das Ensemble Amaltea.

Am Freitagabend kommt die Schwarzbuch-der-Lyrik-Tour 2016 nach Greifswald, "Die Prenzlauer Berg Connection springt in den Bodden" heißt es in der Ankündigung des Koeppenhauses. Politische Lyrik, mit unter anderem Kai Pohl und Clemens Schittko, zwei bekannten Autoren jenseits des lyrischen Mainstreams.  29.4.2016, 20:00 Uhr im Koeppenhaus.

9.12.15

Simsala Slam in Greifswald

Heute SIMSALA SLAM in Greifswald, Kontor, 19.30 Uhr

28.9.15

Lyrik an Musik: Thomas Kunst und Bertram Reinecke im Literaturhaus Rostock

Morgen abend lohnt es sich, nach Rostock zu fahren. Dort sind u.a. Betram Reinecke und Thomas Kunst zu hören. "Zwei eigenwillige Ausnahmelyriker, die sich nur schwerlich in die aktuelle Lyriklandschaft integrieren können/wollen/sollen, treten in den Dialog mit dem Literaturwissenschaftler Dr. Wolfgang Gabler und dem Musiker Marten Pankow", so heißt es in der Ankündigung des Literaturhauses. Wer die Beiden kennt, weißt, dass das nur ein spannender Abend werden kann. Denn bei den beiden Lyrikern gilt das Motto: " Lyrik darf das, Lyrik darf alles." (Aus der Werbung des Literaturhauses). "Lyrik an Musik", das ist ein Thema, das alle LyrikerInnen interessieren sollte - und das sicherlich alle ZuschauerInnen genießen werden.


Literaturhaus Rostock, im Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
29.09.2015 | 20:00

24.9.15

Demo gegen fremdenfeindliche Hetze in Greifswald

Auch das ist Greifswald: Gegen Fremdenhass, für Toleranz, kurz der Glaube an das Gute im Menschen. 450 Leute versammelten sich am 23.09.2015 am Rubenowplatz, Bericht im Fleischervorstadt-Blog, das sich dieses Themas angenommen hat. Also ist Greifswald doch eine weltoffene Stadt? Hoffen wir es, hoffen wir es.
Das Ministerium MV sucht jedenfalls schon händeringend bei den Angestellten des Landes nach Leuten, die aushelfen für ein Vierteljahr, um sich um die Flüchtlinge zu kümmern.

22.9.15

Sogenannte Wutbürger jetzt auch in Greifswald

Bisher blieben wir in Greifswald einigermaßen verschont von pegidaartigen Ereignissen. Gestern aber: tumultartige Szenen, wie es im Nordkurier heißt. 
Einen präziseren Bericht veröffentlicht das Fleischervorstadt-Blog. Eine unangemeldete, aber bekannte Demonstration von Asylgegnern, eine relativ hilflos agierende Polizei so scheint es,   Gegendemonstranten und fünfmal eine Fast-Eskalation.

Nochmal gut gegangen, gestern Abend. Aber es ist zu befürchten, dass das erst der Anfang war.
Und schon merkwürdig, gestern Abend: Die einen singen friedlich Mantren, und nicht weit weg- gerade unter den Fenstern - formieren sich die sogenannten Wutbürger. Letzteres kann einen ganz schön in Wut versetzen.

17.9.15

Jazz in greifswald: Konglomerat

Grade eben ein erfrischendes Konzert im Koeppenhaus genossen, mit Konglomerat, die seit 3 Jahren zusammen Musik machen. Ein Geflecht von Altsaxophon (Luise Volkmann), Altsaxophon (Gustav Geißler),  Schlagzeug  (Philip Theurer) und Bass (Athina Kontou). Junger Jazz, wenn man so sagen darf, dabei viel klare Strukturen, aber auch Improvisation. Und bei Letzterem hat uns, ohne die Verdienste der Anderen schmälern zu wollen, Luise Volkmann am Meisten beeindruckt.
Das sind die Momente, in denen man Greifswald mag. Wo sonst kommt einem der Jazz so nah?


Später mehr ...

8.8.15

sommerregen

so weit kommt's: man freut sich über den regen wie das gras: endlich produziert niemand mehr wort-, grill-, rauch- oder schreiwolken im innenhof/garten.

regenrauschen -
das gelbe sommergras
sperrt die ohren auf


13.7.15

Schreibweisen der Gegenwart 2

Zu Senthuran Varatharaja. Hat sich geklärt. Wir haben es mit einem bewussten Unterlaufen des klassischen Facebookdiskurs-Stiles zu tun. Eine Spiegelung der Fremdheit in der Exilsituation. Facebook wiederum als virtueller Ort passt zu der schwebenden Orts-Situation des Exils. Interessant ist diese literarische Verarbeitung eines Netzwerk-Settings allemal. Allerdings: Schade, dass alle FB-Elemente aus dem Endtext wieder entfernt sind. Dies macht nachdenklich insbesondere in einer Zeit, in der die (Text-)Linguistik den Textbegriff sehr weit öffnet.

Schreibweisen der Gegenwart. Workshop im Krupp-Kolleg Greifswald

Pop, Blogs, Social Media, lautet der Untertitel des Workshops. Leitung Professor Schumacher. Spannende Diskussionen und Standortbestimmungen. Dieser Post ist gewissermaßen ein bisschen Pop, voll in der Gegenwart. Gegenwärtigkeit. Sozusagen Live. Heute morgen Kathrin Passig und Theresa Schmittke. Reflektierte Praxis und Theorie. Senthuran Varatharajas Facebook-Romanprojekt ist jetzt dran. Sieht auf den ersten Blick aus wie ein klassischer Dialog, allerdings weit von Mündlichkeit entfernt. Von vorherein als Print geplant. Gewisse Widersprüche. Aber jetzt werden wir gleich mehr erfahren. Von Charis Goer. Der Text erstreckt  sich von der Konzeption her  7 Tage, Thema Vetreibung ua. Soll auf einem Facebook-Chat beruhen. Ob es wohl viele Menschen gibt, die so chatten. Jedenfalls konzeptionell. Chronik und Timeline im sog. Dialog von Menschen, die   über einen FB-Freund in Kontakt gekommen sind.

11.7.15

Falladafest 2015

Dieses Mal steht das alljährliche Falladafest wettermäßig unter einem besseren Stern als letztes Jahr. Sagen wir es mal mit einem Haiku.

Regen.
Nichts als Regen.
Regen.

Natürlich gab es beim letzten Fest nicht nur Regen.  Es gab vor allem Clemens Schittko, der für seine politische Lyrik bekannt ist. Und er spielt auf  eine ganz eigene Weise mit der Sprache. Lyrik, die nicht nur gut ist, sondern auch Spaß macht.Und natürlich gab's den Kühlschrankwettbewerb.

Aber wir möchten ja auf das diesjährige Falladafest hinweisen, das nur sehr sparsam angekündigt ist. Zuverlässig wie immer aber finden wir die Ankündigung im Fleischervorstadt-Blog.

Die aufsteigenden Sterne am Greifswalder DichterInnenhimmel werden zu hören sein: Christiane Kiesow, Tobias Reußwig und Georg Rohrbach. Von auswärts kommt die Lyrikerin Simone Kornappel mit frischem Wind (jetzt nicht wettermäßig gemeint).

Das Fest steigt heute am Samstag, 11.07. ab 15 Uhr im Falladahaus in der Steinstraße 59 in Greisfwald

20.3.15

Kai Pohl und Clemens Schittko: my degeneration. the very best of WHO IS WHO

my degeneration. the very best of WHO IS WHO. Und das in Greifswald. Am 20. März 2015 stellen Kai Pohl und Clemens Schittko im Rahmen des Greifswalder Literaturfrühlings 2015 im Koeppenhaus ihre Anthologie my degeneration. the very best of WHO IS WHO (2004-2013) vor. Die Anthologie ist letzten Herbst erschienen, im hiesigen freiraum-verlag.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Rissen statt. Daher zitiert das Koeppenhaus in seiner Ankündigung auch Wolfgang Gabler: „Diese kollektive Textproduktion hat eine gemeinsame Grundlage im satirisch-politischen und spielerischen sowie im klanglich-assoziativen Zugriff auf die uns umgebende und geradezu bewusstseinstrübende Sprache. […] Kumulation ist ein Kennzeichen dieser Cut-ups, die beim Leser offenbar den Eindruck erzeugen sollen, von hohen potjomkinschen Sprachmauern umgeben zu sein, die um die wirkliche Wirklichkeit gebaut worden sind“
Na, dann macht euch mal bereit, GreifswalderInnen, für die „semantischen Verwerfungen“ und „ ein linguistisches Erdbeben“!

Ort und Zeit: Koeppenhaus Greifswald| 20.3.2015 | 20:00

4.2.15

schneeflöckchen. weißröckchen. teil 5

seit vierzehn tagen gipfelten sie in kopenhagen, gewannen aber keine aussicht. die schneekristallisation trägt das letzte geheimnis. viel zu spät flaumten die zarten flocken auf die äste. die barometer standen auf der kippe. wir starrten auf die mauer, warteten auf das erscheinen der zeichen. würden sie leuchten. im norden schlugen sie die trommeln. es war nicht schön, was sie mit den knüppeln machten. helme, schilder, tränengaspatronen. die farben auf den gesichtern der mahnpatrouillen dagegen, machtlos oder nicht. wir müssen handeln. nicht reden. sagt er, sagen wir, sagen sie. wir sind uns wie immer alle einig. obamawunder alle warten darauf. die milliarden pupillen der wirklichkeit weiteten sich. nichts, sagtest du, wird auf die windbänder geschrieben. ach der weltatem nur noch zarter hauch. regierungschefs versuchen scheitern abzuwenden. einhunderteinundneunzig länder, da kann man sich vorstellen, wie irrplanetar das zugeht. wenn ihr dann wir. abkommen ankommen drankommen. sie sehen komisch aus in ihren schutzanzügen. auf den malediven bereiten sie sich vor. dort verkünden sie auf palmblättern die neuesten wasserstände. ozonkoronas soll man zuletzt über neuseeland gesehen haben.


(poetische prosa aus dem jahr 2009, letzter teil )

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3.2.15

schneeflöckchen weißröckchen. teil 4


die kulisse blieb gänzlich unverzaubert. solange man den biss der kälte nicht spürt, die scharfen reißzähne. nicht, dass wir noch wölfisch werden. das fell ist schon am wachsen. wenn die scheeflocken alle auf einmal ihre augen aufschlagen. sie haben keine iris, eher so eine art nachtfrostsonden, von deren blick einem schwindlig wird. wurde uns in jener nacht als wir durch die winterspaliere gingen. die vibrionen waren in lauerstellung, sie sammelten kraft für den lauen bodden wasser sommer, für’s kollaborative keimen im seichten, auch wenn es ein bisschen eng würde bei einer million keime pro liter. gramnegativ war euer blick auf die zukunft, die gedanken gekrümmte stäbchen, typisch für die vibrio vulnificus stimmung. wir würden nicht hingehen mit unseren herzwunden.

(poetische prosa aus dem jahr 2009, teil 4)

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2.2.15

schneeflöckchen weißröckchen. teil 3



schneeflöckchen um schneeglöckchen, winzige kristallgebilde, rieselten rieselten verschwand der asphalt. ich war schneeleicht geworden, hinterließ beim gehen keine loiplinien. glitzergeranien beblühten die simse. sandkörner rieselten traumseits, du hieltest es mit den jungfräulichen bergen. der aletsch gletscherte so lang er noch konnte. alle gingen vorsichtig, als seien die treppen aus zerblechlichem glas. dabei waren wir’s. im eispalast vergnügten sich die mit dem kalten herzen. die schneesicht war rundherum blind. weißgewaschen unser gedächtnis, immer wieder von vorn beginnen, wortklauben unter den schneehauben. die weißen laken im hof über dem pflaster liegen über den mülltonnen der wäscheleine den eismundspuren, die stühle im garten haben ihre hüllen dagelassen dem schnee, waren fortgegangen, ob sie wiederkehren würden. ob wir.



(poetische prosa aus dem jahr 2009, teil 3)

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1.2.15

schneeflöckchen weißröckchen. teil 2



der schnee legte sich auf die langfingrigen büsche, auf die nadelzweigbüschel der bäume, in die pommerschen beete, aufs barhmerzige gras alles eins. ob sie froren. 16.30 die temperatur sank auf minus 3,5 grad. weiße hauben, weiße gauben, weiße lauben. autos hatten beschlossen winterruhe schliefen friedlich. lanzarote bluffte mit temperaturen um die 23 grad, zwei grad mehr als die wassertemperatur atlantik. ich hielt die hand ins haffwasser, hielt sie nicht, meine finger verwandelten sich in eisblütiges glas.


(poetische prosa aus dem jahr 2009, teil 2)

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31.1.15

schneeflöckchen weißröckchen. teil 1

schneeflöckchen weißröckchen stunde um pfunde flöckchengeriesel bis zum einbruch der nacht. zehn minuten nach vier und die dunklen konturen der bäume waren kaum noch erkennbar. lanzarote kraternarbig fuerteventura wüstenfarben la palma guanchenrau nur die häuser weiß dort zu sein jetzt. im flughafen von lanzarote hungerte sich dem tod zu aminatou haidar, träumend von einer freien westsahara, aus protest und heimweh. 25 minuten nach vier, geisterhaft weiß schimmerte der garten nur ein fenster leuchtete. eine hoffnung, ein versprechen. keiner hielt es. dort hinfliegen, condor bringt sie in die sonne. auf gran canaria, in las palmas, sprudelte wellness aus den hotelbecken. auf sonderverkaufsflächen wurden weihnachtsinsignien verkauft. kurz vor mitternacht trug die guardia civil aminatou hinaus auf eine bank.

(poetische prosa aus dem jahr 2009, teil 1)

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Dream Chasers

in mv jagt man träumen hinterher. oder das land vertreibt sie. dream chasers. passt auf, die fliegen hier überall rum. es wird zeit, das handtuch bereit zu halten. bald landen die raumschiffe.

30.1.15

oliver kluck: "was zu sagen wäre wenn" in stralsund und greifswald



das neue zeitstück "was zu sagen wäre wenn" von oliver kluck läuft zur zeit in stralsund und greifswald. nachdem das stück in frankfurt nicht zur zufriedenheit des dramatikers aufgeführt wurde, sind wir gespannt auf die hiesige uraufführung. eine in stralsund und eine in greifswald… jedenfalls, heute, am 30.01.und morgen, samstag, 31.01.2015 ist das stück in greifswald zu sehen, 20:00 uhr, rubenowsaal (stadthalle).


1.12.14

32. tEXTRAbatt in stralsund

der 32. und vorerst letzte tEXTRAbatt findet am 2. dezember statt, wie immer im mehrgenerationenhaus im speicher am katharinenberg im stralsund.
gäste: marianne beese aus rostock und carine thieme aus lüdershagen. von tEXTRabatt lesen die drei derzeit aktiven mitglieder ulrike sebert, irmgard senf, odile endres.
außerdem werden die zuhörer eingeladen, eigene texte mitzubringen. in drei bis maximal fünf minuten können sie ihre texte dem publikum präsentieren.

beginn: 19:30 uhr.

8.10.14

tEXTRAbatt und das PESORDOMÖMAS KOLLEKTIV: poesiefrühstück auf der burg klempenow

für den 19. oktober 2014 könnt ihr euch schon mal das poesiefrühstück auf der burg klempenow vormerken. die lesebühne textrabatt (odile endres, ulrike sebert, irmgard senf, silke peters) tritt dort zusammen mit dem pesordomömas kollektiv (moeller/gordoa/pesonen/damasiewicz) auf. der auftritt steht im zeichen der improvisation, da die lyrikerinnen von tEXTRAbatt zum ersten mal mit dem  kollektiv zusammenarbeiten. proben vor der veranstaltung gibt es nicht.

die vier musiker aus deutschland, finnland, mexico und polen sind ein kollektiv mit einem breiten musikalischen spektrum. ursprünglich aus dem jazz, der rockmusik und freien musik stammend, haben sie sich zusammen gefunden, um eher auf der basis von zeitgenössischer musik, jazz und improvisierter musikzu musizieren. wie sich wohl ihre klanglandschaften, grooves und melodien mit den texten von tEXTRAbatt verbinden werden?

auf der bühne werden zu sehen und hören sein: wieland möller (ger; schlagzeug), piotr damasiewicz (pl; trompete), markus pesonen (fin; gitarre), emilio gordoa (mex;  vibraphone) & odile endres (lyrik), silke peters (lyrik), ulrike sebert (lyrik, prosa), irmgard senf (lyrik). ein großes aufgebot also. und sehr spannend.

infos:
poesie trifft jazz. poesiefrühstück auf der burg klempenow
sonntag, 19. oktober 2014, 11 uhr
details:
auftritt textrabatt/pesordomömas kollektiv: 11.00 uhr
frühstück ab ca. 12.30 uhr im burgcafé

9.7.14

Sommerlektüre: Yoyogi Park

Am Strand will man ja nicht nur rumliegen. Er eignet sich auch prima zum Lesen. Und um von anderen Ländern zu träumen.  Denn bald ist ja Zeit für Sommerurlaub, vielleicht mal fern von der Ostsee. Wer den Beschluss gefasst hat, nach Japan zu reisen, für den ist der "Yoyogi Park" von Andreas Neuenkirchen eine angenehme Sommerlektüre. Ein sogenannter Japan-Krimi, der die LeserInnen nach Tokyo entführt. Na ja, eigentlich ist er eher eine Frühlingslektüre, der Sommer-Roman steht noch aus. Yoyogi Park liest sich aber auch im Sommer angenehem. Ein Extra sind die Making-of-Kommentare des Autors, die er im Blog Shakira Kurosawa veröffentlicht. Die vielen Fotos machen Lust, nach Tokyo zu fahren, um auf Inspector Satos Spuren (sie ermittel im Fall Yoyogi Park) zu wandeln. Aber die Ostsee, natürlich, ist auch schön, und man kann auf den Spuren der Quallen wandeln ... oder der Seesterne. Falls uns mal einer begegnen sollte ...

3.7.14

Imagine im Pommerschen Landesmuseum

nicht vergessen: gleich läuft Imagine im PLM

GreifsGeflüster: neues Greifswalder Blog

Ein sehr lesenswertes Blog von Greifswalder StudentInnen ist GreifsGeflüster. Es entstand im Kurs Medienkompetenz: Schreiben für die neuen Medien - aber viele LeserInnen würden sich vermutlich freuen, wenn es auch nach dem Seminar noch weiter bestückt würde. Im Blog findet sich eine schöne Mischung unterschiedlicher Perspektiven auf die Stadt, unterschiedlicher Schreibstile und unterschiedlicher Ausprägungen von Humor. Unter den Rubriken Greifswald im Netz, Stadtleben, Veranstaltungen, Orte, Hin & Weg, Essen und Trinken findet sich Interessantes, Lustiges, Poetisches - und die BloggerInnen geben viele Tipps. Auch auf  Facebook  (vielfach geliked;) und Twitter ist die Gruppe aktiv.
Fazit: Dieses Blog ist frisch wie eine Meeresbrise!

1.7.14

Aufenthaltsstipendien für das Schleswig-Holstein-Haus Rostock

Alle Jahre wieder: die Ausschreibung für das Aufenthaltsstipendien für das Schleswig-Holstein-Haus Rostock läuft. Bewerben können sich KünstlerInnen aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Performance, Neue Medien, Film und Komposition aus MV und ganz Deutschland.
Es ist noch genug Zeit zum Aufsetzen des Bewerbungschreibens da, die Deadline für Bewerbungen ist der 15. September.
Voraussetzung ist neben der Kunst-Fertigkeit, dass die BewerberInnen in MV leben oder sich in ihren Werken mit MV und natürlich insbesondere Rostock auseinandersetzen werden.
Und hier lassen sich die genauen Bedingungen downloaden. 775 €  im Monat, das ist doch immerhin 100 € höher als der Bafoeg-Hoechstsatz. Indes: die Miete daheim will ja auch bezahlt sein, von Krankenkasse u.ä. ganz zu schweigen. Die Städte täten besser daran, das Stipendium weniger häufig, dafür besser dotiert zu vergeben. Wer also keine anderen Einkünfte oder Ersparnisse hat, kann sich für dieses Stipendium wohl eher nicht bewerben.

30.6.14

Benefizlesung für den Erhalt des Fallada-Hauses im Koeppenhaus

Am 08.07.2014 um 19:30 Uhr veranstaltet das Falladahaus ein Benefizlesung, allerdings im Koeppenhaus.
Die Arbeit der Pommerschen Literaturgesellschaft e.V. in der Steinstraße 59, dem Geburtshaus des Schriftstellers Hans Fallada, ist wgen finazieller Probleme gefährdet.
Im Aufruf heißt es:  "Seit dem Tod des Hauseigentümers und Förderers Klaus Michel ist die mietzinsfreie Nutzung der Räume durch den ehrenamtlich tätigen Verein weggefallen. Dieser kann die nun geforderte Miete allein nicht aufbringen. Die Lesung wird in Zusammenarbeit mit dem Falladahaus und dem Kulturamt organisiert. Mit dieser möchten die Initiatoren auf die Vereinssituation hinweisen und um Unterstützer sowie neue Mitstreiter werben"

In der Öffentlichkeit bekannte Persönlichkeiten werden an diesem Abend aus Hans Falladas autobiographischen Roman „Der Alpdruck“ lesen: Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Dirk Löschner, Intendant des Theaters Vorpommern und Jochen Schiedermair, Professor für Neuere Skandinavische Literaturen an der Universität Greifswald & Vorsitzender des Kulturvereins Nordischer Klang. Die Einnahmen der Lesung sollen dem Falladahaus zugute kommen .

25.6.14

Ausschreibung RISSE Rostock

Die Risse-Redaktion hat soeben einen sehr schnittigen Ausschreibungstext veröffentlicht, der im Folgenden in Gänze zitiert wird.

"Texte zum Thema Schnitt gesucht
Die Zeitschrift „RISSE - Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern“ widmet sich in halbjährlich erscheinenden Heften neuer Literatur aus Mecklenburg und Vorpommern.
Für das Heft 33, das im Herbst erscheinen wird, sucht die Redaktion Texte von AutorInnen aus MV, die sich schnittig und einschneidend dem Thema „Schnitt“ im weitesten Sinne widmen: von Schnittlauch bis Haircut, über Ein- und Ausschnitte bis hin zu Schnitttechniken und Zäsuren.
Die RISSE-Redaktion freut sich auf Ihre / Eure Einsendungen, die ihren Schnitt machen, ohne jemandem den Schneid abzukaufen. Texte, die alles sein können, nur nicht durchschnittlich.
Einsendeschluss ist der 1. August 2014."

Die Texte sollen an die redaktion (at) risse-mv.de gesandt werden.

Klingt richtig gut. Schneiden also statt (zer)reißen, aber vielleicht ist Letzteres auch eine zulässige Technik.

5.6.14

PLM Greifswald: Statt Imagine Sarmatien

wir entschuldigen uns für den Post, der Imagine ins Pommersche Landesmuseum imaginierte. Es stand zwar so im Kulturkalender, die Website des Museums und Plakate aber teilen mit, dass der Film "Sarmatien" von Volker Koepp gezeigt wird in der Reihe "nordoststreifen: Der besondere Film im plm",05.06.2014, 21.00 Uhr. Näheres dazu auf der Website des Landesmuseums.

Unter anderem zählt die Ukraine zu Sarmatien. Vielleicht wirft der Film auch ein neues Licht auf die "gegenwärtigen Verwerfungen", die im Ankündigungstext des PLM genannt werden.

"Imagine" im Pommerschen Landesmuseum

Heute (Donnerstag, 05. Juni) läuft im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald um 21 Uhr der wunderbare Film "Imagine" von Andrzej Jakimowski. Im Mittelpunkt steht der blinde Ian, der einen Job als Lehrer in einer  Blindenklinik, eher einer Art Internat für Blinde,  in Lissabon bekommt. Seine unkonventionellen Methoden verwirren anfangs die Schüler, eröffnen ihnen aber allmählich neue Welten. Eine Ahnung von Freiheit. Die nicht ohne Gefahren zu gewinnen ist, was der konservativen Klinikleitung nicht gefällt...
Der Film ist absolut faszinierend und schafft es, dass wir als Zuschauer die Welt im Film (und auch nach dem Film,  für eine Zeitlang) anders wahrnehmen. Phantastisch der Soundtrack des Films, großartig der Schauspieler Edward Hogg. Hogg spielt Ian unglaublich authentisch, glaubwürdig, so dass einen später die Nachricht überrascht, dass der Schauspieler in Realität nicht blind ist.
Jakimowski zeigt die Welt der Blinden so eindrücklich, dass die (meisten) Zuschauer auf gewisse Weise in dieses Welt eintauchen, dass sie, die Sehenden, auf einmal Hörend-Sehende werden. Wir lernen eine neue Art der Wahrnehmung.
Vor allem aber ist das ein Film über die Macht der Vorstellung, die so noch niemand ins Bild gesetzt hat. Die Stadt Lissabon mit einem verborgenen Zauber, den Ian besser sehen kann als die Sehenden, eine zarte Liebesgeschichte, eine dichte Atmosphäre, eine besondere Art von Hoffnung - und vor allem absolut überzeugende SchauspielerInnen.
nach diesem Film geht man wie im Traum nachhause und vor allem: man beginnt nachzudenken. Ein zutiefst berührender Film, den man nicht verpassen sollte: IMAGINE ....

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30.5.14

31. tEXTRAbatt: Neue Lyrik und Prosa auf der Stralsunder Lesebühne


Am 3. Juni um 19.30 Uhr sind auf der Lesebühne tEXTRAbatt  im Mehrgenerationenhaus im Speicher am Katharinenberg  der Dramatiker  Oliver Kluck (Berlin), Christian Wöllecke (Berlin) und Tobias Reußwig aus dem Greifswalder Autorenverein zu Gast. Christian Wöllecke war 2013 Stadtschreiber im thüringischen Ranis und stellt sein dort entstandenes Buch „Einer muss der Uke sein“ mit Erzählungen und Prosaminiaturen in Stralsund vor. Oliver Kluck, dessen Stücke auf deutschen und österreichischen Bühnen gespielt werden, liest die Fortsetzung seines neuesten Prosatextes. Tobias Reußwig, ein junger Lyriker, wird spannende Gedichte präsentieren,  die in Sprache und Form ungewöhnliche Wege gehen.

Zeit und Ort: 3. Juni, 19.30 Uhr, Mehrgenerationenhaus im Speicher am Katharinenberg 35 in Stralsund